Sonntag, 8. April 2018

Geburtstag in der Grundschule

Ich kann es kaum glauben, dass ich heute vor genau sechs Jahren meinen ersten Blogbeitrag verfasst habe. Der Blog entstand während meines Studiums aus einer spontanen Idee heraus und hatte kein wirkliches Ziel. Nie hätte ich damals zu träumen gewagt, dass er über diese lange Zeit bestehen bleibt und so bekannt wird. Das alles wäre natürlich ohne euch nicht möglich gewesen. Darum möchte ich mich heute von ganzem Herzen bei euch bedanken, bedanken für eure Treue, die zahlreichen Kommentare, lieben Mails, persönlichen Briefe, Karten und kleinen Geschenke, die mich immer wieder erreichen. Ich freue mich riesig auf viele weitere Jahre voller Ideen, Material und konstruktivem Austausch hier im Blog, auf Instagram und Facebook.


Als kleines Dankeschön gibt es heute ein paar Karten, die man dem Geburtstagskind mit einem passenden Aufsteller auf den Tisch stellen kann. In der Datei sind mehrere Varianten enthalten. Die ersten Seiten sind für den Aufsteller mit Korkfüßen. Die nachfolgenden Seiten für den weißen Rahmen. Hier findet ihr außerdem Geburtstagsgrußkärtchen, die man den Kindern mit einem kleinen Geschenk oder einer Süßigkeit auf den Tisch legen kann: KLICK

Die Bilder habe ich übrigens nicht mühsam mit der Schere ausgeschnitten, sondern von meiner tollen neuen Schneidemaschine ausschneiden lassen. Hier findet ihr einen ausführlichen Beitrag darüber: KLICK

Herunterladen könnt ihr euch die Geburtstagskärtchen hier:


Donnerstag, 5. April 2018

Ferienbingo nach den Osterferien

Nach den Ferien erzählen die Kinder immer gern, was sie erlebt haben. Im Sitzkreis kann das bei der Anzahl an Kindern sehr langatmig werden. Darum habe ich ein kleines Ferienbingo erstellt, um das Erzählen am ersten Schultag nach den Osterferien etwas aufzulockern und spannender zu gestalten.


Die Kinder laufen mit ihrem Zettel im Klassenzimmer umher, suchen zu jedem Kästchen und Erlebnis ein Kind und tragen dessen Namen darüber ein. Etwas anspruchsvoller wird es, wenn die Kinder zu dem jeweiligen Erlebnis noch etwas genauer erzählen. Das fragende Kind muss sich die Erzählungen merken und diese anschließend im Sitzkreis möglichst genau wiedergeben können. So hören sich die Kinder aufmerksamer zu. Hat ein Kind alle Kästchen ausgefüllt, setzt es sich. Wenn die vorgegebene Zeit abgelaufen ist oder alle Kinder fertig sind, wird im Sitzkreis aufgelöst, wer was erlebt hat und dazu erzählt. Ich gebe den Kindern anschließend immer noch fünf Minuten Zeit, in der sie sich beliebige Kinder auswählen und frei erzählen dürfen. So kann jeder wirklich alles loswerden, was er loswerden muss.

Herunterladen könnt ihr euch das Ferienbingo hier:


Montag, 2. April 2018

Unterrichtsstörungen in der Grundschule

Immer häufiger haben Klassen- und besonders Fachlehrer bereits in der Grundschule mit Disziplinproblemen und Unterrichtsstörungen zu kämpfen. Nicht immer reichen dann Belohnungssysteme, positive Verstärker und die natürliche Autorität des Lehrers aus, um verhaltensoriginelle Kinder zur Einhaltung der Regeln zu bewegen. Nachfolgend möchte ich euch eine Möglichkeit vorstellen, einfach und ohne viele Worte auf Unterrichtsstörungen zu reagieren, wenn belohnen und ermahnen allein nicht mehr ausreichen.


Gelbe Karte:
Hält sich ein Kind wiederholt nicht an die vereinbarten Regeln, bekommt es eine erste Verwarnung in Form einer gelben Karte. Diese kann dem Kind mit einem Aufsteller auf den Tisch gestellt werden. Dies zeigt mehr Wirkung als eine rein mündliche Verwarnung, da das Kind die gelbe Karte immer vor Augen hat und so an die Verwarnung erinnert wird.

Rote Karte:
Sollte sich das Kind erneut nicht an die Regeln halten, kann der Aufsteller wortlos umgedreht und so zur roten Karte werden, worauf eine zuvor bekannte Konsequenz folgt. Eine mögliche Konsequenz kann sein, dem Kind die rote Karte mit nach Hause zu geben, wo diese abgeschrieben werden muss. Außerdem soll sich das Kind überlegen, wie es sich in Zukunft verhalten wird, ohne den Unterricht zu stören und dies in drei Sätzen schriftlich festhalten. Anschließend unterschreibt das Kind (wahlweise die Eltern) den abgeschriebenen Text.

Auf dem Bild seht ihr unterschiedliche Präsentationsmöglichkeiten und Aufsteller. Man kann dem Kind die entsprechende Karte natürlich auch einfach auf den Tisch legen. In der Datei findet ihr ein paar Varianten, sodass sich jeder die für ihn passende Möglichkeit aussuchen kann. Auch die Konsequenz für die rote Karte kann so jeder für seine Klasse selbst festlegen.

Abschließend sei noch gesagt: Natürlich wird diese Maßnahme nicht in jeder Klasse nötig sein. Ich habe mit Belohnungssystemen und positiven Verstärkern allein gute Erfahrungen gemacht. Es gibt jedoch auch Klassen, bei der die Karten häufiger zum Einsatz kommen müssen. Gerade auch Berufsanfängern können sie zu Beginn ihrer Lehrertätigkeit ein Stück Sicherheit im Umgang mit Unterrichtsstörungen geben.

Herunterladen könnt ihr auch euch die Karten hier:


Samstag, 31. März 2018

Gruppenchef und Helferkind

Viele von euch nutzen in ihren Klassenzimmern Gruppentische. Dies hat den Vorteil, dass die Kinder nicht nur in gelegentlichen Gruppenarbeitsphasen lernen im Team zusammenzuarbeiten, sondern sich dauerhaft gegenseitig helfen und unterstützen. Passend zu meinen Aufstellern für die Kennzeichnung der Gruppentische habe ich nun kleine Kärtchen für Gruppenchefs erstellt, mit denen jede Woche ein anderes Kind des Gruppentischs ausgezeichnet wird. Kriterien hierfür können sein, dass sich ein Kind besonders gut an die Klassenregeln gehalten, oder andere Kinder der Gruppe besonders unterstützt hat. Die Auszeichnung eine Woche lang tragen zu dürfen, stellt für die Kinder zusätzlich zum Belohnungssystem eine besondere Motivation dar.


Der Gruppenchef kann jede Woche von der Gruppe neu gewählt, oder wahlweise vom Lehrer bestimmt werden. Er hat nun eine Woche lang die Aufgabe am Tisch auf die Einhaltung der Regeln zu achten und gegebenenfalls an diese zu erinnern. Der Gruppenchef kann außerdem Schriftführer bei der Festlegung und Reflexion des Wochenziels sein. Euren Ideen sind hierbei natürlich keine Grenzen gesetzt.

Helferkind / Gruppenhelfer
Eine weitere Variante, die ihr in der Datei findet ist der "Gruppenhelfer". Dies kann ein Kind sein, das besonders stark ist und in einem Fachbereich helfen kann. Der Gruppenhelfer kann von den Kindern selbst bestimmt werden. In der Datei findet ihr außerdem eine neutrale Version mit der Aufschrift "Helferkind", die auch ohne feste Gruppen gentutz werden kann. Eine weitere Möglichkeit für den Einsatz von Helferkindern im Unterricht findet ihr in diesem Beitrag: KLICK

Damit an dieser Stelle nicht die ewige Genderdiskussion ausbricht, gibt es für die Genderverfechter(innen) unter euch zusätzlich eine Version mit Gruppenchefin und Gruppenhelferin.

Die Kärtchen für die Kennzeichnung der Gruppentische findet ihr unter nachfolgendem Link. Dort habe ich vor Kurzem noch ein siebtes Monster hinzugefügt: KLICK

Die bunten Kartenhalter findet ihr links bei meinen Lieblingsartikeln* (Werbung)

Herunterladen könnt ihr euch die Kärtchen für den Gruppenchef und die Helferkinder hier:


Donnerstag, 29. März 2018

Schneidemaschine in der Grundschule

Material ausschneiden gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Dennoch möchte ich, dass es ordentlich aussieht, weshalb ich Feinheiten bisher immer mit einer Schere ausgeschnitten habe. Besonders bei laminiertem Material ist das sehr mühsam und zeitaufwendig. Die Zeiten sind nun zum Glück vorbei, da ich eine kleine elektronische Schneidemaschine gefunden habe, die das in Zukunft für mich übernehmen wird. Nachfolgend möchte ich euch eine kleine Anleitung geben, wie ich diesen sogenannten Schneideplotter für die Schule einsetze.


Zuerst benötigt man die Software zum Gerät. Diese könnt ihr euch beim Hersteller kostenlos herunterladen. Nachfolgend zeige ich euch die wichtigsten Funktionen, die ihr benötigt, um euer Material schnell und ordentlich ausschneiden zu lassen.

1. Schnittdatei erstellen
Um euere Schnittdatei zu erstellen, müsst ihr natürlich zuerst das Programm öffnen. Ihr bekommt nun eine Schneidematte angezeigt. Hier solltet ihr rechts bei den Seiteneinstellungen darauf achten, dass ihr die richtige Größe ausgewählt habt oder diese entsprechend anpasst (Automatisch Portrait 2). Ebenfalls in den Seiteneinstellungen könnt ihr euch die Passermarkierungen anzeigen lassen. Hierfür klickt ihr in den Seiteneinstellungen auf das rechte Symbol und wählt bei Stil Typ 1 aus. Im nächsten Schritt könnt ihr per "Drag and Drop" eure Bilder aus dem Ordner auf die Schneidematte ziehen. Klickt ihr ein Bild an, könnt ihr an den vier Eckpunkten anschließend die Größe proportional ändern und anpassen und das Bild durch ziehen an der richtigen Stelle platzieren. Wichtig ist, dass die Bilder nicht über den roten Rand hinausragen. Auch mit dem gestrichelten Bereich oben und unten dürfen sich eure Bilder nicht überschneiden.

2. Drucken und laminieren
Habt ihr die Datei vorbereitet und der Seite alle Bilder hinzugefügt, die ihr schneiden möchtet, könnt ihr die Seite inklusive der Passermarkierungen einfach über euern Drucker ausdrucken. Hierfür klickt ihr auf Datei und wählt Drucken aus. Anschließend könnt ihr das Papier ganz normal laminieren. Ich nutze matte Laminierfolien in der Stärke 100mic. Ich habe es auch mit glänzenden Folien versucht, was auch funktionierte. Es kann jedoch sein, dass der Laser durch den Glanz der glänzenden Laminierfolien irritiert wird und die Passermarkierungen nicht findet. Bei Facebook kam der Tipp, die Ecken der Folien vor dem Laminieren abzuschneiden, sodass die Markierungen frei von Folie sind.

3. Papier einziehen
Bringt nun euer laminiertes Papier auf der mitgelieferten Schneidematte an den entsprechenden Markierungen an. Führt die Schneidematte mit dem Pfeil voran in das Gerät ein. Hierbei muss die Matte zwischen den beiden weißen Rollen angesetzt und anschließend mit der Pfeiltaste (nach oben) eingezogen werden. Ihr könnt auch Papier ohne Laminierung schneiden. Hier müsst ihr allerdings etwas aufpassen, da die Schneidematte am Anfang so stark klebt, dass sich das Papier nicht mehr richtig ablösen lässt. Ich habe es mit einem Fotokarton darunter versucht und das Papier an den Ecken leicht angeklebt. Das hat gut funktioniert.

4. Schnittbereich auswählen
Nun müsst ihr im Programm noch den Schnittbereich festlegen, damit das Gerät weiß, wo es überall schneiden soll. Hierfür klickt ihr rechts auf das Schmetterling-Symbol und öffnet das Nachzeichnen-Fenster. Jetzt klickt ihr oben auf "Bereich zum Nachzeichnen auswählen" und markiert alle Bilder, indem ihr mit gedrückter Maustaste einen Rahmen um alles zieht. Dabei wird nun ein Teil gelb markiert. Klickt anschließend im Nachzeichnen-Fenster auf "Kontur" und setzt den Schwellenwert auf 100%. Mit einem Klick auf "Nachzeichnen" sind nun alle Schnittlinien gesetzt.

5. Schneiden
Jetzt sind eure Bilder bereit zum Schneiden. Klickt dafür oben rechts auf "Senden" und nehmt noch ein paar letzte Schnitteinstellungen vor. Klickt links auf "Schneiden"und erstellt euch rechts bei "Material" eine neue Vorlage für Laminierfolien. Je nach Stärke eurer Laminierfolien müsst ihr die Messertiefe etwas anpassen. Ich nutze die folgenden Einstellungen für 160g Papier mit matten 100mic Folien: Automatische Klinge, Schnitttiefe 10, Geschwindigkeit 4, Anpressdruck 30, Durchgänge 3. Habt ihr alle Einstellungen getroffen, müsst ihr nur noch auf Senden klicken und schon geht es los.


Am Anfang hört sich das nach ziemlich viel Arbeit an. Ich musste auch etwas herumprobieren, bis ich die richtigen Einstellungen für mein Material gefunden hatte. Da man seine Schnitteinstellungen jedoch speichern kann, geht es jetzt echt schnell und ist deutlich angenehmer als das Ausschneiden mit einer herkömmlichen Schere. Zu Beginn war ich auch etwas skeptisch, ob der Plotter wirklich ganz genau schneiden kann und war nach den ersten geglückten Ergebnissen wirklich überrascht, wie ordentlich und präzise die Bilder ausgeschnitten werden. Es macht auch ein bisschen süchtig muss ich sagen. In meinem Instagram Profil findet ihr in den Story Highlights ein kurzes Video der Schneidemaschine in Aktion und ein ausgeschnittenes Beispiel von Nahem.

Solltet ihr noch Fragen haben, könnt ihr mir gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen.

Einen Link zum Schneideplotter findet ihr links bei meinen Lieblingsartikeln* (Werbung)

Freitag, 23. März 2018

Präsentation von Unterrichtsmaterial

Da mich immer wieder Fragen erreichen, wie die verschiedenen Ständer, Buchstützen und Co heißen, die ich im Unterricht für die Präsentation von Unterrichtsmaterial verwende, gibt es heute einen ausführlichen Beitrag darüber. Auf dem nachfolgenden Bild seht ihr die unterschiedlichen Ständer mit Material zum Thema Wald befüllt.


Auf dem nächsten Bild könnt ihr die verschiedenen Möglichkeiten nun ohne Material sehen. Ich habe die Aufsteller nummeriert und euch unten genau beschrieben, um was es sich ursprünglich handelt und wo ihr sie bekommen könnt. Ihr findet die meisten Ständer auch links bei meinen Lieblingsartikeln* (Werbung).


1. Dies ist ursprünglich ein Tellerständer, der sich jedoch hervorragend für die ordentliche und platzsparende Präsentation von Büchern eignet. Ihr findet ihn in der Küchenabteilung von Ikea. Hier hatte ich auch bereits darüber berichtet.

2. Diese Ständer aus Acryl nennen sich Prospektständer. Ich habe sie in unterschiedlichen Größen und nutze sie hauptsächlich für kleinere Karteien oder Informationsflyer.

3. Mein absoluter Liebling ist der Bilderrahmen "Tolsby" von Ikea. Ich nutze diese praktischen Aufsteller für die Nummerierung von Stationen, für meine Lernwörterübungen oder für die konkrete Kennzeichnung von Material wie zum Beispiel bei der Arbeit am Wald Lapbook.

4. Hierbei handelt es sich ursprünglich auch um Tellerständer, die es sowohl aus Acryl als auch aus Holz gibt. Ich finde sie besonders praktisch, da man sie einfach zusammenklappen und sehr platzsparend aufbewahren kann.

5. Diese kleinen Tischstaffeleien nutze ich häufig, um Bilder oder dünnere Bücher zu präsentieren.

6. Hierbei handelt es sich um eine Buchstütze, die es immer wieder mal bei Tedi zu kaufen gibt. Die Kinder nutzen sie an den Gruppentischen besonders gern für ihre Schulbücher, da dies viel Platz spart.

Die verschiedenen Ständer findet ihr links bei meinen Lieblingsartikeln* (Werbung)

Mittwoch, 21. März 2018

Neue Lernwörterübung: Tabletwörter

Heute gibt es eine neue motivierende Lernwörterübung für unsere Lernwörterstationen. Die Kinder können ihre Lernwörter hierbei auf eine kleine Zaubertafel in Tablet-Optik schreiben und die Wörter anschließend wieder verschwinden lassen. Das macht Spaß und motiviert selbst den größten Lernwörtermuffel.


Hier findet ihr alle gesammelten Lernwörterstationen: KLICK

Einen Link zu den kleinen Zaubertafeln findet ihr links bei meinen Lieblingsartikeln* (Werbung)

Hier könnt ihr euch das Kärtchen für die Tabletwörter herunterladen: